Ä (Kolumnen-Sammlung)

Ä ist das erstmals 1997 im Haffmans Verlag erschienene „dritte Kolumnenbuch“ von Max Goldt, „die Fortsetzung von Die Kugeln in unseren Köpfen“.[1]

Kurzbeschreibung

Ä vereinigt 24 im Zeitraum Januar 1995[2] bis Dezember 1996[3] im Satiremagazin Titanic erschienene Kolumnen und „winzige Arabesken[4] zu unterschiedlichen Themen. „Die Texte sind freilich für die Buchveröffentlichung ziemlich aufgemotzt worden, mancherlei von dem, was hier zu lesen vorliegt, stand in der Titanic gar nicht drin.“[1]

Inhalte der einzelnen Texte

Besser als Halme: Blutmagen, grob

Die Kolumne beschäftigt sich unter anderem mit den Phänomenen der ungeschickten Ehrung und des eingeschränkten Lobes, beides eine „heikle Materie“,[2] mit subtiler Beleidigung durch sprachliche Nuancen und mit der selbstzufrieden-feigen „Behauptung, es sei schlechterdings unmöglich, noch wesentlich Neues zu schaffen […]. Keine Kunst ist je zu Ende und getan. Auch die der Werbung nicht. Ich habe bemerkt, daß es im deutschen Fernsehen keine Werbung für Salz gibt.“[5] Ein Schwerpunkt des Texte ist „alles Wesentliche, was man über das Fotografieren wissen muß“,[6] beispielsweise die Uninteressantheit von Fotos, auf denen Menschen „einander zuprosten oder sich in den Armen liegen“,[6] oder von Fotos, auf denen lediglich die „Erhabenheit des Pomps bombastischer Baulichkeiten“ festgehalten wird.[7] „Man wisse aber, daß der Pomp in der Kameralinse verdorrt“ und man zusammen mit jenen Baulichkeiten irgendwelche Skurrilitäten festhalten möge, beispielsweise den Reisegefährten: „Wenn man keinen hat bzw. bereits 10000 Fotos besitzt, wo der drauf ist, dann sollte man versuchen, mit der Kamera fremde Leute zu erhaschen, Frauen mit komischen Frisuren oder Männer, die sich bücken, wodurch die sogenannte Klempnerfalte hervorguckt.“[7]

Der aufblasbare Schrei meiner Altstadt

„Eine verläßliche Quelle des Mißvergnügens ist es, in einer fremden Stadt unterwegs zu sein und jemanden nach dem Weg fragen zu müssen. […] Noch unangenehmer, als jemanden fragen zu müssen, ist es manchmal, selber um Auskunft angegangen zu werden“, meint der Ich-Erzähler in dieser Kolumne[8] und beschäftigt sich darin unter anderen mit Deutschlands „schicksten“ Altstädten (Bamberg und Görlitz),[9] dem „pathetischen Gebälk“[10] des Brandenburger Tors und der zwanghaften Großtuerei mancher Städte oder Staaten, die für ihn ein Zeichen „deprimierenden Ehrgeizes“ sind.[11] Darüber hinaus geht es um die Frage, wie ein Salatesser sich vor ekelerregenden Kochschinken-Streifen als Salat-Topping schützen könne: „Manche Menschen haben noch nie eine Leiche gesehen bzw. gerochen. Kein Problem! Man muß nur in einen Supermarkt gehen und eine Plastikfolie mit eingeschweißtem gekochten Vorder- oder Hinterschinken kaufen und diese daheim öffnen.“[12]

Hamburger können keine Schleife

„Fast jede Stadt unseres Landes hat etwas, wofür sie berühmt ist und worum sie beneidet wird“,[13] behauptet diese Kolumne und beschäftigt sich mit diversen Städten und Gemeinden wie Hannover (ist „okay“,[14] hat aber „die wohl superfieseste Hardcore-Fußgängerhölle des Landes“)[15] oder Wolgast, das an Attraktionen arm war, bis nahebei „die größten Ameisenhaufen Deutschlands entdeckt wurden. Man ließ sie fotografieren, und nun hängen sie hübsch gerahmt im Rathaus.“[16] Das Phänomen des „Lokalmasochismus“ sei also nicht berechtigt, obwohl man immer wieder an Leute gerate, die einem „ein Klagelied darüber singen, daß es gerade in ihrer Stadt besonders öde, geistig eng und altbacken zugehe.“[17]

Ä

Dieser dem Kolumnen-Sammelband seinen Gesamttitel verleihende Text verdankt seinen eigenen Titel einem Blick in den Kalender: „Das Ä in Mariä Empfängnis macht echt Laune. Es ist ein veritables Fun-Ä. Viele Völker beneiden uns Deutsche und die Schweden und Norweger wegen unseres verbrieften Rechts, Pünktchen auf Buchstaben zu streuen.“[18] Daneben beschäftigt sich der Text unter anderem mit Alltag-Sachverhalten, „die ich einfach nicht glauben mag“,[19] der relativen Unsinnigkeit, geographisch weit entfernte Bekanntschaften zu pflegen („Warum lernen die Leute nicht einfach ihre Nachbarn kennen“),[20] mehr oder minder erfolgreich individualisierten Monitorbegrüßungen in Hotelzimmern oder den Exzessen eines Hausfrauen-Tortenbodenkonflikts: „Manche Hausfrauen pflegten vor dem Auflegen des Eingekochten einen Zentimeter Vanillepudding auf den Tortenboden zu streichen, damit das Obst nicht durchsuppt. Andere unterließen dies. Die beiden Gruppierungen beargwöhnten einander und wechselten gegebenenfalls die Straßenseite.“[21]

Stinksvans tötet die Theaterstimmung

Diese Kolumne beschäftigt sich unter anderem mit der Peinlichkeit, mit einem Großgebinde Klopapier gesehen zu werden und somit als „rückwärtiger Nimmersatt“ zu gelten,[22] mit Benennungsfragen nicht-heteronormativer Gruppen, mit dem Thema Hitparade oder mit dem Versuch, „ein unauffälliges, langweiliges Fahrrad mit möglichst wenig Gängen“ zu kaufen,[23] weil solch ein Fahrrad weniger wahrscheinlich geklaut werde, ein Ziel, das man vielleicht allerdings auch durch einen „Einkaufsbeutel mit herausragenden Lauchstangen“ erreichen könne, denn sowas „macht jedes Rad unsportlich und unattraktiv; Diebe halten sich die Hand vor Augen, zucken zurück. Niemand stiehlt gern so ein biederes Suppengrün-Fahrrad. Vielleicht ist Porree ein viel sicherer Schutz gegen Fahrraddiebstahl als das feudalste Schloß.“[23] Den Rahmen der Kolumne bilden die Firmen Ikea und Aldi: Sie endet mit Ikeas „von Irren gezeichneten Bauanleitungen“[24] und beginnt mit Produktbenennungen bei Aldi und Ikea. „Wäre die Luft kein gottgewollter Gratis-Naturgascocktail, sondern ein Aldi-Produkt, dann hieße sie Aerosina, und wenn die Luft von Ikea hergestellt würde, dann wäre ihr Name wohl Stinksvans.“[25]

Auch Tote dürfen meine Füße filmen

Der Ich-Erzähler startet zu einem New-York-Besuch, „um dem Ruf des Erbguts zu folgen, sprich: Jeans zu kaufen.“[26] Vor der Landung im Jeans-Mekka hat der Herr aber einen Zwischenstopp gesetzt: „Wenn man ein konventionelles Ziel hat, kann man der Reise Würze verleihen, indem man sich mit einer komischen Fluglinie transportieren lässt. Daher wählte ich Icelandair“,[27] was ein längeres Intermezzo am Flughafen Keflavík und ein Bad in der isländischen Blauen Lagune nach sich zieht. In New York haust der Ich-Erzähler in einer New Yorker Billig-Absteige, in deren Gängen ein „Dreigeruch aus Defäkation, Menstruation und Desinfektion“ wabert,[28] geht unter anderem wie geplant dem Jeans-Erwerb nach und läuft viel herum: „Meine Füße sind Wunderwerke der Biologie. Sie verbinden entenartigen Fleiß mit der Belastbarkeit von uruguayanischen Arbeitsameisen.“[29] Gepriesen wird daher das Fußbad, allein oder zu zweit, denn „vier Füße in einer Schüssel, wer diese Liebesouvertüre nie kennengelernt hat, sinkt unterinformiert ins Grab.“[29]

Lockende Wucherungen, schäbige Irrtümer

Diese Kolumne beschäftigt sich unter anderem mit Zungenbrechern, dem estnischen Doppel-Ö, Mehrfachstecker-Fotos, guten und bösen Plastiktüten (samt Orten, wo man sie in der heimischen Küche gut hinstopfen kann), Ursachen für Zungenverletzungen (Lecken an Messer oder Lecken an Briefumschlag-Gummierungen), der Vertracktheit eines gewöhnlichen Alliberts („einer der unbrisantesten, aber auch einer der schäbigsten Irrtümer unserer Zivilisation“),[30] dem „Sichten von Frauensorgen guter Qualität“[31] und schildert sieben seiner eigenen Männersorgen, darunter Sorge Nr. 3: „Die meisten Frauen sind ca. 15 cm kleiner als ich. Wenn sie bei Regen durch die Fußgängerzone marschieren, jagen sie mir immer die Schirmspeichen in die sieben Öffnungen meines Kopfes. Ich finde, das Schlimmste am Regen sind die Schirme anderer Leute. Sind das normale Empfindungen?“[32]

Finanztantenhappen in Freiheit heißen Hering

Themen dieser Kolumne sind unter anderem die mögliche Inkongruenz von manchen Speisen und deren Benennung (beispielsweise der Fischkonserve „Senatorenhappen“) oder die „größte Wanzensammlung der Welt“[33] im Naturwissenschaftlichen Museum Aschaffenburg. Geschildert wird ferner das eine oder andere „Rendezvous mit dem Staat“,[34] vom Bargeld-Einzahlen beim Finanzamt über das Begehen von Kleindelikten vor Eintreten der Strafmündigkeit bis hin zum Schöffenamt, das der Ich-Erzähler 1985 bis 1988 ausübte, unter anderem zusammen mit einem „Punkweib, das kaum noch Zähne hatte. Eine Gerichtssekretärin erklärte mir, daß diese Frau halt unbescholten war und zuverlässiger als die meisten. Man stelle sich aber mal das Gesicht eines Menschen vor, der wegen einer kleinen Schlawinerei erstmals mit dem Gericht zu tun hat, und der Richter wird von zwei Hardcore-Dark-Wave-Fans in vollem Satanspriester-Ornat flankiert.“[35]

Viel Treppe, viel Kirche

Ausgehend von der Frage einer Interviewerin, „was mir zu Jesus einfalle“,[36] schildert der Ich-Erzähler als „unfreiwilliger Heide[37] sein „gutes, fast kumpelhaftes Verhältnis zur Religion“,[38] an der er grundsätzlich interessiert ist (beispielsweise durch Kirchenbesuche), ohne zum Glauben zu kommen. „Fern liegt mir die Zeit, als ich mich zu dem öden Kreis zählen ließ, für den nur solche Transzendenzen legitim sind, die durch Alkohol und andere Rauschmittel hervorgerufen werden“.[38] Von seiner Hamburger Mitwohnung aus kann der Ich-Erzähler acht Kirchtürme erblicken. „Ich glaube, ich könnte auch in den Genuß des Blicks auf zehn Kirchtürme gelangen, wenn ich mich noch weiter hinauslehne, doch ich bin geräuschempfindlich, besonders was das Geräusch des Aufpralls meines eigenen Körpers auf Asphalt angeht.“[39]

Die Leutchen und die Mädchen

Diese Kolumne beschäftigt sich unter anderem mit der Nutzlosigkeit der Frage „Was wäre wenn…?“,[40] mit Gratis-Zeitschriften, -Postkarten und -Kulturveranstaltungen, mit dem Thema Eleganz, mit der Frage, woran man deutsche Touristen in Paris erkennt, sowie mit „den lächerlichsten englischsprachigen Freizeitbekleidungsbeschriftungen […]. Warum läßt die Bevölkerung das mit sich machen? Dünkt es einen cool, beschriftet zu sein?“[41] Thema ist darüber hinaus die Bevölkerungsgruppe der pubertierenden Mädchen (seltener: Jungs). „Manche wohnen ja im falschen Körper und wären gern ein Mädchen. Wenn ich mich jedoch im Spiegel sehe, denke ich: Das ist, traurig wie die Welt nun mal ist, genau der richtige Körper für mich.“[42]

Zur Herzverpflanzung fährt man nicht mit dem Bus

In dieser Kolumne geht es untern anderem um den Vergleich von Äpfeln mit Birnen, die mangelnde Wahrscheinlichkeit, auf einen idealen Apfel zu treffen sowie die „ideale Birne“ als bislang noch nie eingetroffener Genuss,[43] um zwei Dessert-Ideen mit Ovomaltine, um eine in den 1980ern kurzzeitig modische Psycho-Tank-Welle (zweistündiges Abliegen in einer völlig verdunkelten Salzlake), überflüssige In- und Out-Listen, die Individual-Fliegerei als „eine der letzten Bastionen des Herrenmenschen kolonialer Prägung“[44] und die Folgen der Wehrpflicht auf die Gemütslage unbescholtener männlicher Jugendlicher: „Fährt man freitags Zug, drängt sich der Eindruck auf, der Wehrdienst verzaubere nette junge Männer in Gase und Gebrüll ausscheidende Monster, doch dieser Eindruck ist fehlerhaft.“[45]

„32/32“

Der Ich-Erzähler berichtet von einer Lesefrucht infolge von „zwar höchst unregelmäßigem, aber zwei Jahrzehnte langem Studium von Käseblättern“:[46] Ausgehend von einem Artikel über eine Spendenaktion angesichts eines erstmals heiratenden Dänenprinzen in der Neuen Welt für die Frau kommt er auf moderne Kommunikationsmittel und deren Tücken zu sprechen, beispielsweise „ein widerwärtiges Faxphone der Firma Canon[47] oder das Internet als virtuellem Boulevardmagazin: „Einerseits besteht Grund zu der Vermutung, daß sich im online talk schadlose Weicheier austoben, die im Schutzschild der Anonymität ein bißchen schocken und spinnen wollen. […] Andererseits: Vielleicht meinen manche das doch richtig ernst?“[48] Zum Zeitpunkt des Erscheinens von 32/32 hielt sich der Ich-Erzähler demzufolge doch lieber weiterhin „im Pleistozän der Kommunikation“ auf.[49]

Offener Brief an Theo Waigel

Diese Kolumne beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Niedergang des kleinen Einzelhandels, für die der Ich-Erzähler exemplarisch das fiktive Gewerbe einer „Samenschluckerei“ anführt und Einzelhandelssituationen entsprechend abwandelt. „Multinationale Konzerne sind gekommen und haben an den Peripherien unserer urbanen Funktionskomplexe ein steriles Samenschluckereicenter neben das andere gebaut.“[50] Damit wären „Sternstunden gutnachbarlichen Informationsaustausches“[51] in den kleinen Tante-Emma-Läden nicht mehr möglich – doch wer ist daran schuld? „Wer das Verschwinden der intakten Kiezstruktur bedauert, sollte sich mal an den eigenen Hosenlatz fassen. Wer fährt denn immer auf die grüne Wiese zu den Centern mit den von selber aufgehenden Türen und den chromblitzenden Roadrunner-Rolltreppen?“[52] Abgesehen von einem kurzlebigen Gedränge „am Wochenende, sonnabends kurz vor Ladenschluß“[52] sei es leer im kleinen Einzelhandel: „Die restliche Woche sitzen die Tante Emmas in ihren Läden und studieren Sarg-Prospekte.“[53]

Während des Sprungs in die Tiefe verhungern

Der Ich-Erzähler berichtet in diesem Text unter anderem über seinen Besuch bei einem Kinder-Grusical und die daraus resultierenden Erkenntnisse. Erstens: dass manche Kinder miefen. „Mir war zuvor nie aufgefallen, daß Kinder einen besonderen Geruch haben, aber als die unbetagten Fleischmassen um mich rum saßen, fühlte ich mich rasch veranlaßt, meiner Begleiterin die Frage ins Ohr zu flüstern, ob sie meinen Eindruck teile, daß die Kinder stinken.“[54] Zweitens: dass manche Kinder außer üblen Gerüchen nicht immer die klügsten Dinge von sich geben. „Sicher gibt es Menschen, die sagen, das sei doch löblich, daß die lieben Kleinen ihre werte Gedankenwelt nicht hinter einer bleiernen Mauer aus Konventionen verbergen, aber ich finde, es kommt auf die Güte der Gedankenwelt an.“[55] Darüber hinaus beschäftigt sich der Text mit einer der „alten Nebenfragen an das Leben“, nämlich: „Was machen Prominente, insbesondere singende, eigentlich mit den enormen Mengen von Blumensträußen und Präsenten, die sie von Gastgebern und Fans überreicht bekommen?“[56]

Knallfluchttourismus ins Magnifik-Montanös-Privatknallfaule

Bei dieser Kolumne handelt es sich überwiegend um einen Hongkong-Reisebericht des Ich-Erzählers, der Hongkong „nicht sehr aufregend“ fand: „Es gibt tausend funkelnagelneue Hochhäuser, die sofort abgerissen und durch neue ersetzt werden, wenn sie nicht mehr nagelneu funkeln“.[57] Geschildert wird unter anderem ein Interview durch Studentinnen und deren Frage, ob er vorhabe, aus Schlangen und Hunden „zubereitete Gerichte zu esse. Ich antwortete, daß ich dies wahrscheinlich nicht tun werde, aber ich hätte überhaupt nichts dagegen, wenn Hunde gegessen würden, vom Aussterben seien diese ja nicht gerade bedroht […] und wenn man sympathische Rinder und Schweine schlachte, dann brauche man den lästigen und gefährlichen Hunden keine Schonung zu gönnen. Am besten freilich, man würde gar keine Tiere essen oder gar nichts. Die Studentinnen waren unzufrieden, sie hatten in der Schatztruhe meiner Antworten keine Perlen entdeckt.“[58]

Die Mitgeschleppten im Badezimmer

In dieser Kolumne befasst sich der Ich-Erzähler vor allem mit Arten des geselligen Beisammenseins. Zunächst einmal geht es darum, „wie kinderleicht es ist, seinen Gästen Kaiserstunden der Geselligkeit zu bieten.“[59] Schon bei Beginn der Geselligkeit gilt: „Gästezungen wollen wachgekitzelt werden. Nun mag es sein, daß die Menschen von des Tages Knechtungen mattgepaukt sind und trotz der munterlaunigen Drinks nicht in Schwätzchenstimmung kommen. Für diesen Fall sollte man stets einige Gegenstände zum Zeigen haben“.[60] Nach Ende einer häuslichen Geselligkeit stelle man dann deren Nachteil fest: die heimische Unordnung. Aber in einer Kneipe die Geselligkeit zu pflegen habe gleichfalls einen Nachteil: Man kann dort Begleitpersonen nicht unterbinden. „Die tollsten Frauen laufen auf der Straße herum, aber die besten Freunde, die man hat, geraten immer an solche mißgünstigen Ranzteile.“[61] Für beide Arten von Geselligkeit gilt, „daß das meiste, was nach zwei Uhr am Morgen passiert und gesprochen wird, ohne Reu vergessen werden kann.“[62]

Veränderungen des Neigungswinkels von Hutablagen sind keine Hausmädchenarbeit

Diese Kolumne stellt schwerpunktmäßig die für Reisende „grundsätzliche Frage: Soll man in Begleitung oder alleine verreisen? Die Tage lassen sich allein ohne Zweifel besser bewältigen. Begleitungen sind wie Lügen, sie haben kurze Beine und sagen immer: ‚Renn doch nicht so!‘ […] Doch die Abende. Abends ist alleine nicht gut munkeln in einer fremdartigen Gegend. Melancholie kommt angaloppiert […], und wenn dann nicht jemand da ist, der sagt, ‚Trink doch nicht so viel, Lars-Udo!‘, dann ist man tagsüber nicht empfänglich für die kulturellen Juwelen der Region“.[63] Ein weiterer Vorteil der Reisebegleitung ist deren Aufsichtsfunktion nicht über einen selbst, sondern über das Gepäck: „Man muß kacken! […] Umgeben sind wir von Menschen, denen man ja nichts unterstellen will, aber naja. Zwar könnte man die Düsternis der Mimik auch als angestrengte Nachdenklichkeit interpretieren, aber hm. Wenn man nun zu zweit ist, und einer muß aufs Klo, dann kann der andere im Gastraum sitzenbleiben und ein Auge auf die Habe werfen.“[64] Ob man eine weibliche oder männliche Begleitperson wähle, sei gleichgültig gut oder schlecht. „Am besten reist man mit einer geschlechtsneutralen elektronischen Gouvernante. […] Womit wir wohl bei dem Thema sind, was den meisten Lesern neben den hohen Steuern am meisten unter den Nägeln brennt: Wo bekommt man heute noch gutes Personal?[65] Das wird in dem Text gleichfalls thematisiert.

Milch und Ohrfeigen

„Die neue Platte der Cocteau Twins heißt Milch und Küsse und gehorcht einzig der Pflicht zur Erzeugung von Pracht“,[66] die der Ich-Erzähler auch zu genießen weiß: „Keine Verabredung haben, keiner ruft an, die Post bleibt im Kasten, und den ganzen Tag in Unterhose durch die Wohnung latschen und Cocteau Twins hören. Dies will ich nobles Existieren nennen.“[67] Nobel existieren tut auch ein kleiner Lebensmitteleinzelhändler in einem vorwiegend von Lehrern und Journalisten bewohnten Hamburger Edel-Viertel, von dem der Ich-Erzähler berichtet und ersinnt, jener kleine Lebensmitteleinzelhändler könne dort getrost einen Vierteljahrhundert alten Essig für 79,90 DM anbieten und würde ihn absetzen. „In dieser friedensreichen Subkultur, wo Autos und Schmuck nicht viel zählen, ist alter Essig halt das Statussymbol. […] Nie hört man einen Schuß oder einen knackenden Knochen. Man ohrfeigt einander nicht mal“,[68] was den Ich-Erzähler zum Thema „schöne Ohrfeigenkultur“ bringt, welche untergehe, obwohl ihre Vorteile immens wären: „Die Ohrfeige ist ohne große Vorbereitungen zu realisieren, sie schadet nicht langfristig und stinkt nicht. Sie ist ein fetziges und effektvolles Signal von vertretbarem Pathos und ganz im Sinne der Pracht. Man könnte sie einen negativ geladenen Blumenstrauß nennen.“[69]

Jacke durch die Schranke schwenken!

In dieser Kolumne geht es um die „nutzlosen Klagen“ darüber, dass „man in Deutschland als Kunde oder Gast in Lokalen häufig wie ein Bittsteller oder Eindringling behandelt wird“,[70] um das persönliche Erlebnis eines Warensicherungsantennen-Fehlalarms („wertloses Gepiepse“ in einer an „Gebrumse, Gewedel und Gemache“ reichen Welt),[71] um diverse doofe Menschengruppen, die „die Führungsposition einnehmen, was das Auseinanderklaffen von wirklicher Bedeutung und Selbstbewußtsein angeht“,[72] um nicht doofe Menschen mit tatsächlich „beeindruckenden Schicksalen und bomfatzinösen Lebensaufgaben“[73] sowie um Zigarettenpromotionstrupps in Kneipen. „Von Chesterfield bekam ich mal ein T-Shirt, auf dem stand: ‚Ich bin manchmal so glücklich, daß ich schreien könnte‘, oder so ähnlich. Das tat ich in einen Spendensack; jemand in einem Krisengebiet läuft jetzt damit rum.“[74]

In der Lindemähne sitzen und breite Bauernschnitten rösten

Schwerpunkt dieser Kolumne ist das Thema Aus-dem-Fenster-gucken, zu Textbeginn verbunden mit fiktiven Vorstellungen von Baden-Württemberg. „Übrigens war ich schon oft in Baden-Württemberg, und ich muß sagen, es ist dort überhaupt nicht so, wie ich es eben schilderte.“[75] Der Ich-Erzähler mutmaßt, das Aus-dem-Fenster-gucken sei „auch deshalb so aus der Mode gekommen, weil man immerzu Leute bei viel zu privaten Verrichtungen sieht.“[76] Bei ihm das ein „Weibsnackedei“ und die rückwärtige Ansicht eines als Klo dienenden vermeintlichen Trafokastens: „Wenn ich keine Lust habe, mich von dem arg vermaledeiten Weibsnackedei gestisch entwürdigen zu lassen und daher aus dem Fenster des anderen Zimmers sehe, laufe ich Gefahr, Schulkinder beim Kacken betrachten zu müssen.“[77]

Anette von Aretin, Hans Sachs, Guido Baumann sowie alternierend Marianne Koch und Anneliese Fleyenschmidt (Erinnerungssport)

In diesen „kellerliterarischen Sequenzen“ geht es anfangs um berühmte Münchener Menschengruppen und das aufgesetzte „Münchengehasse“ von Leuten, die meinen, sie könnten in München nicht leben: „Ich kann überall leben, wo es Hutablagen, Rückenbürsten und Thermoskannen gibt.“[78] Vor allem geht es in dem Text jedoch um die Erinnerung an scheinbar unbedeutende Alltagsdinge. „Wichtigkeitsdefinierer werden meinen, daß man sich doch lieber an Persönliches oder Interessantes erinnern solle“,[79] doch das hält der Ich-Erzähler für einen Fehler, sieht er doch die „Freude an Retrospektive[79] als „kommunikative Zünder“[80] in Gesprächen mit Leuten, die man noch nicht so lange kennt. „Eure Krankheiten, Operationen, Obsessionen, Ängste und weggerannten Liebhaber braucht ihr euch nicht zu merken. Die werden leider nicht interessieren, dienen schlecht als kommunikative Zünder.“[80] Stattdessen werde man durch scheinbar belanglose Alltagsdinge wie „Popsongs oder Limonaden […] wunderbarerweise gemeinsame Erinnerungen mit Menschen haben, die man gerade erst ins Adreßbuch gekriegt hat.“[81]

Elegante Konversation im Philharmonic Dining Room

Der Ich-Erzähler besucht als Mitglied einer Vierergruppe „die angeblich prunkvollste Kneipe Britanniens, den Philharmonic Dining Room“ in Liverpool.[82] Dort unterhält sich die Vierergruppe über verschiedene Themen wie Steuern, Warzenheilmittel, Putzfrauen. „Wie die Themen halt so angetanzt kommen, wenn man mit seinen plattgelatschten Füßen bei öligem Dünnbier einen geruhsamen Feierabend verschafft.“[82] Ein Schwerpunkt des Textes ist hierbei der Humor (mit Seitenhieben auf den britischen Humor): „Um dazuzugehören, braucht man Humor. Man muß nur mal Heiratsanzeigen lesen. Je höher das soziale Prestige einer Zeitung, desto mehr wird auf Humor bestanden. […] Da Humorlosigkeit als Mangel gilt, versuchen mit diesem vermeintlichen Makel behaftete Menschen davon abzulenken, in dem sie Witze reißen und Worte verdrehen. Humor ist neben Balsamessig das Statussymbol der postmaterialistischen urbanen Cliquen. […] Dabei ist Humorlosigkeit ein kleiner, verzeihlicher Makel verglichen mit der Unfähigkeit, zu bemerken, ob ein anderer Witze erzählt bekommen möchte oder nicht. Man sollte aufhören, Humor für eine Notwendigkeit zu halten. Sonst wird auf ewig mit Witzzwang und aggressivem Gelächter genervt.“[83]

Teilchenphysik auf Stammtischniveau

In dieser Kolumne geht es unter anderem um das Einteilen der Zeit in Jahrzehnte („eine tückische Sache, da die Dinge, die man sich im Nachhinein als typisch für eine Dekade denkt, sich nur selten zum Jahrzehntbeginn einstellen)“,[84] sowie Besserwisser, die einem „mit Genörgel vergällen“ wollen,[85] die Jahrtausendwende zu Beginn des Jahres 2000 statt zu Beginn des Jahres 2001 zu begießen: „geile Jahrtausendwenden begießt man mit lecker Torkeltrünken, korrekte Jahrtausendwenden mit Demeter-Biosaft“.[86] Daneben spricht sich der Ich-Erzähler gegen postfeministische Beliebigkeit aus („Wenn ein abgeklungenes Interesse an emanzipatorischen Belangen nur zu einer nie dagewesenen Welle von Grobheit und Vulgarität führt, ist das nicht gut“),[87] hält aber auch nicht viel von allzu verbissenen langjährigen Protagonisten der Frauenbewegung, die „mit Rudimenten traditioneller Griesegnatzigkeit“ versehen seien.[86] Einen weiteren Schwerpunkt des Textes bilden Tortenheber, potenzielle Tortenheber-Beratungsgespräche und der vergebliche Versuch, mittels Tortenheber ein Stück Torte auf den Teller zu bugsieren: Torte und Tortenheber wären eben „zwei Gegenstände, völlig unverwandt in Wesen, Gestalt und Charakter, zwei Gegenstände, denen es für immer verwehrt sein wird, miteinander eine funktionale Beziehung einzugehen. Eine als Vernunftehe kaschierte amour fou.“[88]

Zuwenig Esel zwar, doch anderes nimmt überhand

Diese Kolumne beschäftigt sich unter anderen mit den Feinheiten des Grüßens, damit, dass „Leute sich nicht nur grüßen, sondern sich sogar freuen, einander zu sehen“,[3] und damit, dass man auf Bahnhöfen bemerkenswerte Begrüßende beobachten darf: „Mit weit ausgebreiteten Armen fliegen sie, Schmetterlingen ähnlich, aufeinander zu, was ulkig sein kann, wenn der Ankommende in jeder Hand einen schweren Koffer hängen hat.“[89] Titelgebend für die Kolumne sind die vielen Hunde in Deutschland und die wenigen Esel, die der Ich-Erzähler für eine liebenswerte Tierart hält: „Kühn ist ihr Geräusch, und selbst ihr Gestank hat Noblesse. Daher meine ich: Man hundertstele die Zahl der Hunde. Als Ausgleich für diese gewiß von mancherlei Gewinsel begleitete Maßnahme möge man die Anzahl der Esel verhundertfachen. So käme Gerechtigkeit in die Welt.“[90] Der Text schließt mit einem Streiflicht auf die aus Sicht des Ich-Erzählers schätzenswerte einstige SZ-Beilage Jetzt sowie dem Thema Journalismus, der überhandnehme aus offensichtlichen Gründen: „Jener leistungsstarke Anus namens Abitur scheißt jedes Jahr Zigtausend ins Land, die meinen, für normale Arbeit zeitlebens überqualifiziert zu sein. Ständig müssen neue Medien gegründet werden, damit diese Leute vorm Computer sitzen und telefonieren können“.[91] Andererseits haben Jugendliche auch Probleme, wenn auch keine Jugendprobleme: „Ich würde es als Jugendlicher verletzend finden, wenn mir jemand unterstellte, ich hätte Jugendprobleme. Ich würde ja schließlich, genau wie in meiner jetzigen Lebensphase, ganz persönliche Probleme haben. Es haben nicht alle Angehörigen einer Altersgruppe die gleichen Sorgen.“[92]

Textanalyse

Bei den Texten in Ä handelt es sich entsprechend ihrer Textform als Kolumnen, Glossen, Arabesken um in Ich-Form erzählte Prosastücke. Abgesehen vom Ich-Erzähler gibt es keine textübergreifende Figur. Orte werden außer in Der aufblasbare Schrei meiner Großstadt, Hamburger können keine Schleife, Auch Tote dürfen meine Füße filmen, Knallfluchttourismus ins Magnifik-Montanös-Privatknallfaule kaum genannt oder spielen für den Inhalt der Texte keine sonderliche Rolle.

Entsprechend der Struktur als Sammelband verfügt Ä über eine große Themen-Bandbreite. In den zahlreiche Alltagsbeobachtungen und -gefühle schildernden Texten von Ä geht es um aus diesen „Untiefen des täglichen Leben geschürfte Wahrheiten“[93] über den Tod („Sterben ist zwar an sich das Freundlichste, was man als Mensch tun kann, aber das gilt nicht für liebe Purzel und bedeutende Künstler“),[94] das Nichtexistente („Es entsteht immer wieder Anlaß zu vorsichtiger Lebensfreude, wenn man sich vor Augen hält, was es alles nicht gibt und was es daher vielleicht auch niemals geben wird“)[5] oder den Sinn des Lebens: „Der einzige Zweck von Erlebnissen ist der, daß man sich an sie später erinnern kann. Ich kann mir, abgesehen von der Arterhaltung, keinen anderen Sinn menschlichen Lebens vorstellen, als Ereignisse, Gegenstände und Organismen wahrzunehmen und die Wahrnehmungen ins Gedächtnis einzusortieren. Ein gedächtnisloser Organismus benötigt keine Erlebnisse. Der Sinn des Lebens: die Retrospektive?“[95]

Bei seiner Themenauswahl, so das Kulturportal Revierpassagen, ließe sich Goldt von „gängigen Meinungen […] nie beirren“.[93] Man muss nach Ansicht von Goldt beispielsweise nicht zu allem eine Meinung haben: „Ich muß nicht alles mit meiner Meinung besudeln. Mancherlei hat das gottverdammte Recht, von mir und anderen nicht kommentiert zu werden.“[96] Man muss keine „Klofußumpuschelungen“ um den Klosett-Sockel haben, weil andere es haben: „Resttröpfchengetränkte Klofußumpuschelungen sind nicht sehr hübsch. Obendrein sind, wenn man sie spitzen Fingers umdreht, immer Haare darunter und erinnern an der Maden Vielzahl, die einem ins Auge springt, wenn man auf einem Spaziergang einen toten Vogel umdreht“;[97] Und man muss nicht an einer roten Ampel stehen bleiben, weil alle anderen es tun, aber man muss auch nicht bei Rot rübergehen, weil alle anderen es tun: „Es ist nämlich nicht typisch deutsch, sondern typisch okidoki, an einer roten Ampel stehenzubleiben. […] Soll der Massenwahn hasten und rennen! Mir wird von oben, von einer süßen, anonymen Macht, eine Pause angeboten, und ich bin so offen, dieses Angebot anzunehmen, indem ich friedensreich verharre. Warum soll ich unentwegt um Souveränität und Unabhängigkeit ringen? Ich bin doch kein pubertierender Zwergstaat.“[98] Insgesamt wünscht sich Goldt oft, dass Menschen sich weniger an einen wie auch immer gearteten Massengeschmack anpassen, bloß um nicht anzuecken und irgendwo dazu zu gehören: „Ich würde gern mal erleben, wie ein TV-Prominenter in einer Talkshow sitzt und sagt: ‚Ich mag keine Musik, habe keinen Humor, und soziale Ungerechtigkeiten stören mich ehrlich gesagt nicht besonders.‘ Das wäre ein hübscher Fußtritt gegen das Türchen zum Treppchen, das zu mehr Wahrhaftigkeit führt. Was finden die Leute bloß immer so aufregend daran, in einer matschigen Lügenwelt zu leben?“[99]

Rezeption

Die Kritiken des im Mai 1997 in die SWR-Bestenliste eingestiegenen[100] Sammelbands Ä waren überwiegend positiv, wenngleich die Frankfurter Allgemeine Zeitung in den Ä-Kolumnen verglichen mit früheren Werken „mehr Grauwerte, mehr Durststrecken“ und verglichen mit früher weniger vom „schönen Stil“ und der „kompositorischen Sorgfalt“ zu entdecken meinte, was auf den Wegzug Goldts aus dem Berliner Milieu nach Hamburg zurückgeführt wurde.[101] Das Kulturportal Revierpassagen entdeckte in dem Sammelband dagegen „erzkomische Kolumnen“,[93] die Berliner Zeitung fand die Texte „ziemlich lustig“,[4] und der Literaturwissenschaftler Patrick Hohlweck (HU Berlin) lobte am Beispiel Der aufblasbare Schrei meiner Altstadt den „beiläufigen Plauderton“ und dass Goldt sich der „absurden Übersteigerung“ bediene.[102] Noch lange nach Ersterscheinen des Sammelbandes meinte die Süddeutsche Zeitung anlässlich der Verleihung des Kleist-Preises an Max Goldt, dass Goldts Werke wie Ä schon lange auf Würdigung warteten.[103]

Textausgaben (Auswahl)

  • Ä. Kolumnen. (=Rororo, Band 23432.) 12. Auflage. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, Reinbek bei Hamburg 2015. ISBN 978-3-499-23432-3.
  • Ä. Kolumnen. (=Heyne-Bücher, 1: Heyne allgemeine Reihe, Band 10642.) Heyne, München 1998. ISBN 3-453-13715-9.
  • Ä. Kolumnen. Haffmans, Zürich 1997. ISBN 3-251-30065-2.

Einzelnachweise

  1. a b Max Goldt: Ä. Kolumnen. (=Heyne-Bücher, 1: Heyne allgemeine Reihe, Band 10642.) Heyne, München 1998. ISBN 3-453-13715-9. S. 7.
  2. a b Goldt, Ä, S. 11.
  3. a b Goldt, Ä, S. 194.
  4. a b Andreas Schäfer: Huch, wie süß! In: www.berliner-zeitung.de. Abgerufen am 3. Oktober 2025.
  5. a b Goldt, Ä, S. 12.
  6. a b Goldt, Ä, S. 19.
  7. a b Goldt, Ä, S. 17.
  8. Goldt, Ä, S. 20.
  9. Goldt, Ä, S. 25.
  10. Goldt, Ä, S. 21.
  11. Goldt, Ä, S. 24.
  12. Goldt, Ä, S. 22.
  13. Goldt, Ä, S. 28.
  14. Goldt, Ä, S. 33.
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